Elsass & Schwarzwald Tour

Ein Traumwochenende ging am Sonntag zu Ende. Zusammen mit meinem Zwillingsbruder und seiner 280er Pagode cruisten wir durch Elsass und Schwarzwald. Die Route ging über Molsheim (Stopp bei Bugatti), Obernai, Ottrott, Odilienberg, Burg Haute Koenigsberg bis nach Ribeauville zum Weingut Jean Sipp. Nach der ersten Übernachtung in Zellenberg fuhren wir am nächsten Tag weiter über Riquewihr, Lapoutroie und La Bonhomme über den Col de Schlucht Ein echtes Highlight ist die Fahrt über die Routes des Cretes, die Vogesenkammstrasse, zum Le Hohneck, dem mit 1363 Metern dritthöchsten Berg der Vogesen. Der Blick von dort oben ist unglaublich, an klaren Tagen kann man über 150 Kilometer weit bis zu den  Schweizer Alpen sehen. Ziel am Nachmittag war die Cité de l’Automobil in Mulhouse. Am Abend dann weiter über die Autobahn bis nach Freiburg, wo die  wir die Schauinsland Strasse unter die Räder nahmen. Motorräder dürfen hier an den Wochenenden nicht fahren und weil es schon Abend ist, sind wir fast alleine auf der zwölf Kilometer langen Serpentinenstrecke, auf der von 1923 bis 1984 Bergrennen veranstaltet wurden. Bis heute ist sie die längste und kurvenreichste Bergrennstrecke Deutschlands. Tagesziel war Todtmoos. Die Rückreise am Sonntag führte über den Feldberg, Titisee und die Schwarzwald Höhenstrasse, dann weiter über die Autobahn nach Stuttgart zum Porsche Museum und zurück nach Hause. Über 1100 Kilometer liegen hinter uns wir sind voll mit Einnerungen an die schönen Straßenpassagen, die Ausblicke von den Bergen, das Essen und den Wein. Wunderbar!

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Le Mans Classic 2016

Le Mans Classic ist eine Veranstaltung der Superlative. Alle zwei Jahre kommen über 100000 Zuschauer um 550 Rennwagen aus allen Epochen Tag und Nacht auf der Rennstrecke oder im Paddock zu erleben. Besonders beliebt ist die Veranstaltung bei den Clubs, deren Mitglieder oftmals von weither anreisen und ihre Schätzchen in Reih und Glied aufzustellen und sich mit Gleichgesinnten austauschen. Zahlreiche Ferrari sind im Starterfeld zu sehen und noch mehr auf dem Parkplatz des Ferrari Clubs oder verstreut auf dem weiträumigen Gelände. 308 GT4 waren auch einige dabei… :)

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13. FCD Ferrari Dino-Ausfahrt___Ostsee

Nach der letztjährigen Ferrari Dino-Ausfahrt des Ferrari Club Deutschland ins Allgäu, ging es diesmal an die Ostseeküste. Statt Berge plattes Land und wunderschöne Alleenstrassen. Ausgangspunkt war Kühlungsborn, wo sich die 45 Teilnehmerfahrzeuge am Donnerstag in der Tiefgarage der Upstalsboom Hotelresidenz einfanden. Neben den Ferrari Dinos auch ein 308 GTS, ein 355er ein Fiat Dino Spider und ein Coupé.

Am Freitag war früh aufstehen angesagt. Nach Begrüßung und Briefing führte die Strecke in Richtung Süden zur Mecklenburgischen Seenplatte, über Krakow am See zum Schloss Ulrichshusen, einem der bedeutendsten Renaissancebauwerke Mecklenburgs. Der Hausherr selbst klärte und über die bewegende Geschichte auf und führte uns durch das Haus, welches er nach Verfall und Brand in den 80er Jahren dann nach der Wende mühsam wieder aufgebaut hatte. Nach soviel Infos war dann Essen im ehemaligen Pferdestall angesagt. Und auch die anschließende Rückfahrt verlief ohne Probleme und es blieb noch etwas Zeit zum ausspannen, bevor es zu Fuß zum Abendessen in den nahe gelegenen Hafen ging. Traumsonnenuntergang inklusive!

Der Samstag begann wie der Feitag mit frühem Aufstehen und kurzem Briefing. Der Wetterbericht sagte Sonne voraus und die Stimmung dementsprechend gut. Auf dem Programm stand die Fahrt entlang der Küste, über Rostock und das Ostseebad Ahrenshoop nach Stralsund. Geparkt wurden unsere Dinos im Hafen vor der dem Segelschulschiff Gosch Fock und besucht wurde das Ozeaneum gleich daneben, in welchem uns die Lebenswelten aus Ostsee, Nordsee und dem Nordatlantik nähergebracht wurden. Besonders beeindruckend war die Dauerausstellung „Riesen der Meere“, die in Zusammenarbeit mit Greenpeace in einem gigantischen Raum Wale, Fische oder Kraken in Originalgröße zeigt. Zurück zum Hotel konnte jeder Teilnehmer wieder nach Lust und Laune fahren oder aber über die empfohlene Strecke im Roadbook, welche über verkehrsarme Nebenstrassen führte. Der Abend klang bei Sekt, Essen, schönen Gesprächen und den Ehrungen der mehrmaligen Teilnehmer oder der weiten Anreisen aus. Einige waren über 1000 Kilometer gekommen, um dabei zu sein. Aus Frankreich, der Schweiz oder England. Auch wir waren knapp 2000 Kilometer mit unserem GT4 unterwegs und haben jeden einzelnen davon genossen!

Danke an Irina und Matthias für die tolle Organisation! Die nächste Ausfahrt geht vom 30.06.- 02.07.2017 in den Odenwald.

Mehr Fotos hier.

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CrossRoads Rallye 2016

Zum fünften Mal schon fand am letzten Wochenende die CrossRoads Rallye in Anif in der Nähe von Salzburg statt. Ich bin der zweiten Ausgabe mit 308 GT4 dabei, denn für mich ist es eines DER Highlights des Jahres, das ich nicht verpassen will!

Die Anfahrt am Freitag war schwieriger als sonst. Seit Tagen herrscht in ganz Deutschland Gewitterwetter und so blieb ich auf der Strecke auch nicht von Blitz, Hagel und Starkregen verschont. Auch brach gleich mal der rechte Scheibenwischer ab und die Fahrt ging einarmig weiter. Wenn man nur schnell genug fährt, perlt das Wasser schön weg… Und wie immer folgt auf Regen Sonnenschein, die Stimmung hob sich wieder und so kam ich endlich am Nachmittag am Treffpunkt bei Kiska Design an und wurde mit einem kühlen Bierchen empfangen. Auf dem Parkplatz sammelten sich im Laufe des Abends Designer, Freunde und Kollegen mit ihren Blech- und Karbon-Schätzchen und freuten sich auf das BBQ, das Wiedersehen und den nächsten Tag.

Der ging früh los, denn es waren 310 kurvige Kilometer im Roadbook verzeichnet. Alexandre übernahm wie immer das Briefing und erklärte kurz die Strecke. Auch die österreichischen Geschwindigkeitsregeln, dass wir keine Tiere überfahren sollen und die Sache mit den Radfahrern. Und schon konnte es losgehen, ein Stück Autobahn, um das Öl warmzufahren, dann einen ersten schönen Schlenker über Russbach Annaberg und Niederfritz nach Obertauern, wo uns schon ein Helikopter mit Filmteam erwartete und uns den Nachmittag über begleitete, um ein paar schicke Luftaufnahmen zu machen. Wie bei James Bond! Dann weiter nach St Margarethen im Lungau, um anschließend auf die private Nockalmstrasse zu gelangen, die wir ja schon des Öfteren befahren haben. 52 Haarnadeln und zwei Pässe sorgen für reichlich Fahrspaß. Weil Fahren hungrig macht, war dort auf der Zechneralm auch die Mittagspause. Am Nachmittag führte die Strecke über die Turracher Höhe und den 1788 m hohen Sölkpass. Ein letzter Stopp im Grünen bei Edelweiß und Alpenrose und dann noch ein paar Kilometer bis ins Hotel in Schladming. Am Abend ließ uns Alexandre auf die letzten Jahre zurückblicken, pickte einige Glanzlichter heraus und ließ auch die vielen Jungs und vor allem Mädels des an der Organisation beteiligten Kiska Teams nicht unerwähnt. Auch gab es ein schönes Buchpaket für Richard und Marc von Opel, die tatsächlich bei allen CrossRoads dabei waren. Und so wurde wieder mal spät und die Nacht war viel zu kurz. zzzzzzzzzzzzzz

Am Sonntag war Rückmarsch angesagt. Nicht ohne am Vormittag noch mal etwas Gummiabrieb auf den 161 Kilometer Alpenasphalt zu hinterlassen. Bad Ausee, Pass Gschütt, Abtenau und dann noch über die L210 über Koloman zurück nach Anif. Etwas erschöpft, aber sehr glücklich ging es dann nach einer kleinen Stärkung, Red Bull und Kaffee zurück. Nach Mainz.  Gerne komme ich im nächsten Jahr wieder!

CrossRoads

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50 Jahre Fiat Dino Ausfahrt __Dino Register Deutschland

50 Jahre Fiat Dino! Das war das Motto des diesjährigen Dino Register Deutschland Frühjahrstreffens, welches uns in die Region rund um Zugspitze brachte! Das Wetter war zunächst noch ziemlich mies, weshalb sich wohl einige Teilnehmer dazu entschlossen hatten, mit ihrem regenfesten Alltagssportler anzutreten. Auch einige Pannen verhinderten den ein oder anderen standesgemäßen Auftritt und so mischten sich ein Alfas, Fiats (124 Spider)  oder ein Lotus Esprit unter die Dino-Schar. Auch nicht schlecht! Wir sind ja tolerant! Ingesamt kamen wir so auf 48 Fahrzeuge.

Treffpunkt war Garmisch-Partenkirchen im Süden der Republik. Die Samstagsroute ging bei Regen Richtung Leutasch und Seefeld, dann nach Wallgau und Vorderriss über die 15km lange Mautstrasse durch den verwunschenen aussehenden  Grossen Ahornboden nach Eng, wo die Mittagspause im Alpengasthof mit gleichem Namen war. Küchenchef Joschi zauberte leckere Schluztkrapfen, Pressknödel oder andere Schlankschlemmergerichte nach Wahl auf unsere Teller und mit vollem Bauch ging’s dieselbe Strasse wieder zurück. Dann weiter auf der Sylvensteinstrasse nach Hohenburg ins Schloss-Cafe, wo wir sehr nett zu Kaffee und Kuchen erwartet wurden. Dann weiter, noch schnell um den Walchsee und zurück ins Hotel. 242 Kilometer waren geschafft, aber die Zeit zum Ausspannen war knapp bemessen. Einmal durch den Pool paddeln und schon mussten wir in den Bus und dann in die Zahnradbahn, die uns ins Restaurant auf die Zugspitze gefahren hat. Auf 2600m Sektempfang im Schneegestöber und das Mitte Mai! Nach dem Essen gab es noch eine Überraschung, eine riesige Geburtstagstorte für den Dino!

Am Sonntag durften wir ein Stündchen länger schlafen. Das Wetter wurde besser, man könnte fast schon von „sonnig“ sprechen und einige Spider-Fahrer wurden sogar beim Öffnen ihres Dachs erwischt. Die Strecke war ein Traum, Richtung Süden über den 2017m hohen Kühtaisattel nach Kühtai, der einstige Jagdsitz von Kaisern und Grafen. Von denen oder anderen Menschen war aber nicht viel zu sehen und so hatten wir die komplette Strecke für uns alleine. In Imst gab’s mal wieder was zu essen (wurde auch Zeit!) und am Nachmittag ging’s über das Hahntennjoch nach Namlos zur obligatorischen Kaffeepause. Ein Highlight jagte das andere und ein Dino den anderen. Bis wir wieder zurück am Ausgangspunkt angelangt waren und zum Abschluss unsere Fahrzeuge in Formation der DINO-Buchstaben parkten, um mit einer Drohne eine Luftaufnahme zu machen. Das klingt leichter als es tatsächlich war, denn zunächst mussten genügend Fahrzeuge gefunden werden, um das ganze auch lesbar zu gestalten (danke an die Fremdfahrzeuge, aus der Luft erkennt man das ja nicht so genau J ). Und dann musste die ganze Sache ja auch noch zentimetergenau nach dem zuvor erstellten Plan ausgerichtet und geparkt werden. Nach einer Weile stand alles richtig und das Bild war im Kasten. Alle waren happy und der Abschlussabend konnte kommen, wo wir mit den neuesten Club-Neuigkeiten versorgt wurden und einen schönen Blick ins Foto-Archiv  unseres nunmehr schon 35 Jahre alte Dino Register werfen konnten, welches Peter für uns etwas geöffnet und mit statistischen Werten gespickt hatte. Wir erkannten, dass so mancher Haarschnitt und Krawatte schon lange aus der Mode gekommen sind, unsere Dinos jedoch nie.

Hinweis: Liebe Teilnehmer, wer nicht möchte, dass Fotos von seinem Fahrzeug hier gezeigt werden, soll sich bei mir kurz melden. Das ist gar kein Problem und das Foto wird sofort gelöscht. Kontakt: markus@formfreu.de

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1. Mai-Ausfahrt

Kleine Ausfahrt am heutigen 1.Mai. Der Frühling meldet sich endlich wieder zurück, die Felder werden grün und es blüht allerorten. Beste Bedingungen also , den GT4 mal ein paar Stündchen zu bewegen und die Auspuffe vom Winterstaub freizublasen.11010609021020

Retro Classics Stuttgart 2016

Auf der Retro Classics in Stuttgart findet man hauptsächlich Porsche und Mercedes, man spricht schwäbisch und die Preise sind deftig. “Da hanne is schee zum gugge, aber net zum kaufe.” höre ich schon am Eingang. Weisste Bescheid! Unters Angebot haben sich auch einige Ferrari gemischt, darunter viele Testarossa, 512er und 308er. Als GTB/GTS oder auch GT4. Drei 308 GT4 und ein 208er, die zu Preisen zwischen 69.500 (der hellblaue) und 45.900 Euro (der 208er, rot) angeboten werden. Der rote 308er eines schwedischen Händlers war schon verkauft, der 208er am zweiten Tag auch…noch bis morgen kann man hin…

http://www.retro-classics.de

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First Drive 2016

Diesen Winter hat der GT4 in der Werkstatt in Frankfurt verbracht. Nach 6 Monaten konnte ich ihn gestern endlich abholen. Das Leck im rechten Tank, welches mich letztes Jahr viel Nerven und Kopfzerbrechen bereitet hatte, wurde gefunden und geflickt. Alles wieder hübsch lackiert und eingebaut. Ausserdem wurden Zündkerzen und Bremsbeläge erneuert, Ölwechsel gemacht und sämtliche Hohlräume bei Gosch Karosseriebau in Neu-Isenburg mit Dinol versiegelt. Die erste Fahrt war recht kurz und führte nur zum Gutachter um den Versicherungswert aktuaisieren zu lassen und dann in die Garage. Das Wetter ist zwar sonnig, aber noch liegt Salz auf den Strassen und so muss der Dino noch etwas auf eine ausgiebigere Ausfahrt warten…

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